Jagdhundeausbildung

Jagdhundeausbildung zum brauchenbaren Jagdhund

Der Weg zum brauchbaren Jagdhund


Die Ausbildung des Jagdgebrauchshundes begründet sich schon im jeweiligen Landesjagdgesetz, hier am Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen.

§ 30 Jagdhunde
Bei der Such-, Drück- und Treibjagd, bei jeder Jagdart auf Schnepfen und Wasserwild sowie bei jeder Nachsuche auf Schalenwild sind brauchbare Jagdhunde zu verwenden


Ein Jagdhund ist brauchbar mit einer bestandenen Brauchbarkeitsprüfung. Für die waidgerechte Jagdausübung ist es unabdingbar, dass wir unsere Jagdhunde gewissenhaft ausbilden, unabhängig davon, welche Rasse geführt wird. Diese sollte vorrangig nach ihrem späteren Einsatzgebiet ausgewählt werden, wobei weniger Spezialisten (zum Beispiel reine Schweißhunde), jedoch mehr Vollgebrauchshunde geführt werden, insbesondere Vorstehhunde. Zudem sollte man neben der jagdlichen Verwendung nicht vergessen, dass ein Hund uns durch den ganzen Tag begleitet und somit auch zu unserem alltäglichen Leben passen sollte. Hier hat ein kleinerer Hund oft Vorteile.

Jeder Hund, und insbesondere der Jagdhund, kommt in seinem Leben ohne eines nicht aus: Gehorsam. Er ist die Basis für den Alltag, die Jagd und für jegliche weitere Ausbildung. Der Weg zum gehorsamen Hund beginnt schon in den ersten Tagen im neuen Zuhause und endet im Prinzip nie: selbst der erwachsene, gereifte Hund braucht Übung und Wiederholung.
Ein voll brauchbarer Jagdhund ist in allen Bereichen der Jagd einsetzbar. Er ist ein so genannter Allrounder. Folglich muss er für die Arbeit vor dem Schuss und für die Arbeit nach dem Schuss ausgebildet werden. Die Arbeit vor dem Schuss ist die Suche im Feld, Wald und Wasser während die Arbeit nach dem Schuss die Nachsuche auf Nieder- und Schalenwild beschreibt.
Die Nachsuche auf Schalenwild, die so genannte Riemenarbeit oder Schweißfährte, ist ein äußerst ruhige, konzentrierte Arbeit mit tiefer Nase. Hier gilt es, die Schwierigkeit der Übungsfährten nach und nach zu steigern. Wir werden uns diesem und weiteren Ausbildungsthemen, wie beispielsweise dem Apport, in weiteren Artikeln widmen.

In unserem Vorbereitungskurs auf die Brauchbarkeitsprüfung
zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Jagdhund für alle relevanten Jagdarten ausbilden. Zusätzlich ist es möglich, den Jagdhund, sofern er Papiere hat, auf Zuchtprüfungen zu führen. Der Züchter hat anhand ihrer Ergebnisse die Möglichkeit, die Qualität seiner Nachzucht zu überprüfen. Besonders gut veranlagte Hunde können in die weitere Zucht gehen. Wir kombinieren auch die Vorbereitung auf die Herbstzuchtprüfung mit der Vorbereitung auf die Brauchbarkeitsprüfung, damit Sie im Herbst einen brauchbaren Jagdhund zur Seite haben.

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